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Winterfotografie

29 Januar 2013
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Alles eine Frage der Einstellung

Eine Digitalkamera bietet neben der automatischen Betriebsweise in der Regel eine Betriebsart, die den Nutzer diverse Aufnahmeeinstellungen verändern lässt. Ist dies nicht der Fall, dann gibt es zumindest Motivprogramme, die für bestimmte Situationen optimale Belichtungseinstellungen liefern. Zur Standardausstattung gehört hier auch das Programm für Fotos im Schnee. Wer versteht, wie dieses Programm arbeitet, kann dies auch im manuellen Modus der Kamera selbst übernehmen.

Die Belichtungsmessung der Kamera hat bei sehr hellen Motiven, was Schnee im Sonnenschein wahrlich ist, Schwierigkeiten, die richtigen Einstellungen für die Aufnahme zu wählen. Meistens sind Fotos mit viel Schnee deutlich unterbelichtet und zeigen den Schnee eher grau als weiß. Um dies zu vermeiden, wählt der Fotograf das Motivprogramm für Schnee oder nimmt eine manuelle Belichtungskorrektur vor. In der Regel reichen eine bis eineinhalb Blenden Pluskorrektur aus.

War der Schnee in Wirklichkeit nicht weiß? Die Kamera lag ein wenig daneben, diesmal beim Weißabgleich. Wenn Farbstiche auftreten, hilft ein manueller Weißabgleich auf den Schnee. Am besten eignet sich dafür eine Stelle, die im Schatten liegt

Bei Fotos, auf denen Personen zu sehen sind, hilft auch unter freiem Himmel der Einsatz des Blitzlichts weiter. Gerade die hochstehende Mittagssonne verursacht sehr harte Kontraste, die ein Aufhellblitz etwas mildern kann. Dazu an der Digitalkamera den erzwungenen Blitz anwählen oder das Motivprogramm Gegenlicht verwenden. Der erzwungene Blitz blitzt immer und ist dann aktiviert, wenn das Blitzsymbol wirklich nur den kleinen Blitz zeigt, also kein A oder S vor dem Symbol zu sehen ist.

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